VITA34 - Deutschlands erfahrenste Nabelschnurblutbank
Nabelschnurblut-Stammzellen können bei immer mehr Erkrankungen eingesetzt werden.
 

Wo Nabelschnurblut-Stammzellen heute helfen können

Es kann im Erwachsenen- oder auch schon im Kindesalter Situationen geben, in denen die Stammzellen mit ihren Aufgaben nicht mehr fertig werden. Zum Beispiel nach schweren Krankheiten oder Unfällen. Außerdem ermüden Stammzellen mit den Jahren. Dadurch verringert sich nach und nach auch ihre Reparaturfähigkeit. Wir werden anfälliger für Krankheiten. Hier setzt die Stammzelltherapie an: Durch Gabe neuer vitaler Stammzellen von außen soll der Reparaturmechanismus wieder in Gang gebracht werden.

Einige Beispiele, wo eigene Stammzellen aus Nabelschnurblut oder Knochenmark bereits zur Behandlung eingesetzt werden:
 

Nabelschnurblut hilft Kindern mit Diabetes

Trotz Insulintherapie ist Typ-1-Diabetes, der sogenannte jugendliche Diabetes, bisher unheilbar. Viele Betroffene leiden unter dramatischen Langzeitfolgen wie Nerven- oder Gefäßschädigungen oder Augenerkrankungen. Inzwischen sind dutzende erkrankte Kinder mit Typ-1-Diabetes mit eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandelt worden - mit beeindruckenden Ergebnissen. Seit Herbst 2008 wird erstmals auch in Deutschland an der TU München eine Diabetes-Studie durchgeführt, bei der Vita 34 Partner ist.
 

Mit Nabelschnurblut gegen Hirnschäden bei Kindern

Jährlich erleiden in Deutschland rund 1.000 Kinder schwere Hirnschädigungen, die körperliche oder geistige Behinderungen zur Folge haben. 2009 sind an der Ruhr-Universität Bochum zwei betroffene Kinder (28 Monate und 3 Monate) mit eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandelt worden. Die ersten Ergebnisse bestätigen, was aktuell auch in den USA in einer großen Studie untersucht wird: durch die Gabe der eigenen Stammzellen kommt es zu einer Regeneration im Gehirn, die Kinder erlangen verloren geglaubte Fähigkeiten zurück.
 

Stammzellen fürs Herz

Ob angeborene Herzfehler bei Kindern, wie die Fallot-Tetralogie, oder Herzinfarkte bei Erwachsenen - für viele Herzkrankheiten sind Stammzelltherapien besonders interessant. So ist es Wissenschaftlern gelungen, aus eigenen Stammzellen Herzklappen zu entwickeln, die im Körper mitwachsen. In vielen Unikliniken verwenden Ärzte eigene Stammzellen bereits, um den geschädigten Herzmuskel nach einem Infarkt wieder zu stärken.
 
Sowohl Kinder als auch ältere Menschen profitieren bereits von Stammzelltherapien
Sowohl Kinder als auch ältere Menschen profitieren von Stammzelltherapien
 
Stammzelltransplantation bei Krebs- oder Bluterkrankungen
Schon seit über 50 Jahren nutzt man Stammzellen zur Behandlung schwerer Krebskrankheiten, allein in Europa jährlich rund 30.000 Mal. Viele Patienten sind Erwachsene, doch auch Kinder sind bereits betroffen. Stehen Nabelschnurblut-Stammzellen zur Verfügung, können die Kinder rascher und offenbar auch mit besseren Ergebnissen behandelt werden.

Bei zwei von drei Stammzellbehandlungen werden eigene Stammzellen verabreicht. Aber selbst bei Krankheiten wie Leukämien, wo eigene Stammzellen nicht die erste Wahl sind, kann ein Nabelschnurblut-Depot helfen. Denn bei Leukämien nutzt man bevorzugt die Stammzellen von Geschwistern. So konnten im Juni 2009 einem leukämiekranken Jungen die Nabelschnurblut-Stammzellen seiner jüngeren Zwillingsbrüder helfen, die bei Vita 34 eingelagert worden waren.
 

Immer mehr Kindern wird geholfen

Seit 2000 nehmen die Anwendungen von eigenen Stammzellen aus Nabelschnurblut deutlich zu. Im Jahr 2009 werden voraussichtlich rund 100 Kinder mit eigenen Nabelschnurblut-Stammzellen behandelt. Zum Vergleich: 1999 war es ein Kind.

Nabelschnurblut kann jedoch nur zur Geburt eingelagert werden, deshalb sollten werdende Eltern rechtzeitig vor der Geburt ein Nabelschnurblut-Depot für ihr Kind sichern.
 
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